Befestigung von Vorplätzen

Gemeinderatsbeschlüsse vom 17.03.2016 und 29.10.2020

Jeder Bürger der erstmalig eine Einfahrt auf öffentlichem Gut errichtet, kann gegen Vorlage der Rechnungen eine Förderung von 100,00€ pro m² inkl. MwSt. beantragen, Höchstförderung von 1.500,00€. Dies gilt nur für eine Haupteinfahrt pro Liegenschaft. Als "Vorplatz" gilt die Front eines Wohnhauses an der sich der Haupteingang, die Hausnummer undder Briefkasten befindet.* Die Arbeiten dürfen erst NACHdem Beschluss durch den Gemeinderat erfolgen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt innerhalb des zweitfolgenden Kalenderjahres.

Vorgehensweise:

> Abgabe eines Ansuchens (Ansuchen um Förderung Vorplatzbefestigung) mit Beilage einer Planskizze an den Gemeinderat
> Gemeinderat beschließt das Vorhaben in der nächsten Sitzung-der Beschluss wird Ihnen schriftlich mitgeteilt.
> erst nach positiver Beschlussfassung dürfen die Arbeiten am öffentlichen Gut begonnen werden
> die Gemeindeförderung wird dem Antragsteller nach Einbringen des Formulars (Ansuchen um Auszahlung der Vorplatzförderung) im zweitfolgenden Jahr ausgezahlt.

Förderanträge für Arbeiten die bereits durchgeführt wurden, können nachträglich NICHT eingereicht werden.

*Im Rahmen einer Häuserzeile ist diese ohnehin gegeben, und auch bei freistehenden Häusern ist eine derartige "Vorderseite (Vorderfront)" erkennbar. Letztendlich ist diese Vorderseite (Vorderfront) auch in einem Bauplan zumeist als "Vorderansicht" bezeichnet und daher ersichtlich.
Ausschließlich an dieser Vorderseite (Vorderfront) eines Hauses erhält der Besitzer (Bauwerber) für die Errichtung der Vorkehrungen für einen befestigten Eingang und eine befestigte PKW-taugliche Einfahrt auf Gemeindegrund eine einmalige Förderung gemäß der Richtlinien der Gemeinderatsbeschlüsse vom 10. März 2016 und 29.10.2020.
• Allenfalls nicht zu gewähren ist die Förderung dann, wenn schon gemeindeseitig in diesem Bereich im Zuge einer Straßengestaltung derartige Befestigungen vorgenommen wurden, und beispielsweise im Anlassfalle einer nachträglichen Verlegung des Einganges oder der Einfahrt durch den Hausbesitzer bestehende Anlagen verändert werden müssen (Randsteine abgeschrägt, Gehsteige abgesenkt, etc.). In diesem Fall ist sind die Arbeiten vom Gemeinderat zu genehmigen, jedoch vom Hausbesitzer auf eigene Kosten zu errichten.
• Ebenfalls versagt werden kann die Förderung, wenn in absehbarer Zeit die der Vorplatzregelung entsprechenden Arbeiten ohnehin gemeindeseitig errichtet werden (z.B. Straßenbau nach Fertigstellung eines neuen Siedlungsgebietes, bei geplanter Neuerrichtung einer Ortsdurchfahrt, bei geplanter Sanierung der Nebenanlagen, etc.).


Ömag Förderung für Photovoltaik

Neben dem gesicherten Tarif von 7,37€ wird die Errichtung der Anlage mit einem Investitionszuschuss unterstützt.

Der Investitionszuschuss bleibt vorraussichtlich gleich hoch wie 2019 und wird mit Förderstart am 09.01.2020 veröffentlicht.

Es werden ausschließlich Aufdach- und Gebäude integrierte Anlagen gefördert.

Es darf keine weitere Bundesförderung in Anspruch genommen werden.

Alle Detailinformationen finden Sie auf der Website der Förderberatung NÖ. Für etwaige Rückfragen steht Ihnen die Förderberatung (02742 22 14 44 oder gemeindeservice@enu.at) gerne zur Verfügung!


Richtlinien für Förderungen für die Errichtung von Solaranlagen

Beschluss des Gemeinderates-Inkrafttreten 01.01.1993

Fördergegenstand: die Errichtung von Solaranlagen

Höhe der Förderung: pro Kollektoreinheit 21,80€/m² und die Maximalförderung 218,00€.

Förderbedingungen: Ordentlicher Wohnsitz des Förderungswerbers in der ho. Marktgemeinde, fristgerechte Bauanzeige über das Vorhaben und ein Attest über die ordnungsgemäße Ausführung der Installationsarbeiten von einem befugten Fachmann.


Wohnen im Ortskern wird leistbar

Bei der Wohnbauförderung wurde ein zusätzliches Werkzeug eingerichtet. Dieses soll helfen die Ortskerne zu stärken und das Bauen im Zentrum attraktiver zu machen.

Es handelt sich dabei um die Sonderaktion Ortskernbelebung, welche die Hauptförderung für Eigenheimsanierung und Eigenheimneubau in gewissen Fällen um 5.000,00€ erhöht. Voraussetzung ist, dass die Wohneinheit im Ortskern liegt. Die Zuweisung der Förderung erfolgt automatisch und muss vom Förderwerber nicht extra beantragt werden.

Streunerkatzen - Aktion

Wildlebende, streunende Katzen in größerer Zahl, die nicht als Haus-oder Heimtiere gehalten werden, findet man im ländlichen Raum ebenso wie mitten in Städten. Oft werden Streunerkatzen angefüttert und damit wird-wenn auch ungewollt-ihre weitere Vermehrung gefördert. Nimmt ihre Zahl dann überhand, werden sie oft als Belästigung oder Plage empfunden und verjagt.

Daher muss auf präventive Maßnahmen großes Augenmerk gelegt werden, damit es erst gar nicht zu diesen Problemen für Tier und Mensch kommt. Dabei ist die Kastration von Streunerkatzen die wirksamste Methode.

Die Katzen sollen nach der Kastration wieder an ihren angestammten Platz gebracht werden. So bleibt der Platz besetzt und andere (meist unkastrierte Katzen) können nicht zuziehen. Eine Unterbringung im Tierheim ist für diese scheuen Katzen keine tiergerechte Lösung, da sie an ein Leben in freier Natur gewöhnt sind. Begleitende Maßnahmen beim Kastrieren, wie Entwurmen, Entflohen und die Bekämpfung von Ohrmilben können die Gesundheit der Katzen zusätzlich wesentlich verbessern.

Derzeit gibt es ein Förderprojekt des Landes Niederösterreich in Kooperation mit den NÖ Gemeinden und Tierärzten. Die Kastrationskosten für Streunerkatzen werden dabei zu gleichen Teilen von Land, Gemeinden und Tierärzten getragen. Zur Abwicklung des Projektes werden Gutscheine ausgegeben. Ein Förderantrag ist bei der Gemeinde zu stellen.
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