im Bild - I. - v.l.n.r.: - vorne - Wullersd. Winzermusi-Quartett - St. Rohrer, L. Rohrer, V. Lassel, N. Jelinek; - hinten - Ehrengäste - G. Brauneis (Heimatdichter), M. Jandl, A. Maurer, Richard Hogl, F. Seidl, G. Patschka, G. Ecker, G. Sklenar, D.Paul
Hintaus Hart-Aschendorf ist ein Kunstprojekt des Malers Franz Seidl (Hart-Aschendorf, NÖ) und des Geschichtenerzählers Paul Daniel (St. Andrä-Wördern, NÖ) zum NÖ-Viertelfestival 2022 ("Weitwinkel").

Im Zentrum des Projekts stehen Geschichten und Anekdoten aus Hart-Aschendorf und der Region, wie sie von Ortsbewohnerinnen und Ortsbewohner aller (!) Generationen erzählt werden. Und zwar jene Geschichten, die in keinem Geschichtsbuch zu finden sind - also Geschichten aus dem Hintaus, voller Begebenheiten, die man selten an die große Glocke hängt, und die man meist beiläufig erzählt. An die man sich aber dennoch erinnert: weil sie Witz und Weisheit, Beispielhaftes und Charakteristisches enthalten. Gemeinsam mit der "offiziellen" Geschichte ergeben solche Geschichten erst jene Gesamthistorie, die aus der Weitwinkel-Perspektive den Alltag dieses Weinviertler Dorfes "wirklich" repräsentiert.

Beim Projekt Hintaus wurden diese Geschichten von den Ortsbewohnerinnen und Ortsbewohner aufgeschrieben. Dargeboten wurden sie auf vielfältigste Weise: als Textausstellung gemeinsam mit den Schuhschachtel-Panoramen, mit Gemälden, Aquarellen, Grafiken, Fotos etc. ortsansässiger Künstler sowie bei Lesungen beim Erzählfrühschoppen und den Vernissagen (Ausstellung und Schuhschachtelmuseum). Gebündelt werden all diese Darbietungsformen bei einem zentralen, zweitägigen Hintaus-Fest am letzten Mai Wochenende 2022. In Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner eröffnete Landtagsabgeordneter Bgm. Richard HOGL offiziell die Veranstaltung des Weinviertelfestivals in Hart-Aschendorf.

Orte

icon-search arrow-left