Landesrat Ludwig Schleritzko nahm am 5. November 2022 in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Verkehrsfreigabe für Spange Wullersorf im Zuge der Landesstraße L 1079 vor.

im Bild - v.l.n.r: Rudolf Holzer, Wolfgang Dafert, Josef Nimmervoll, Richard Hogl, Ludwig Schleritzko, Rainer Irschik, Richard Frühwirt, Franz Dunkl, Ilse Frühwirth
Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko: "Durch den Bau der Spange Wullersdorf wird eine wesentliche Verkehrsentlastung der Bevölkerung von Wullersdorf erreicht und somit die Verkehrssicherheit erhöht."

Die Spange Wullersdorf verbindet die Landesstraße L 1068 Bahnstraße in Wullersdorf mit der Landesstraße L 35 in Richtung zur Anschlussstelle Wullersdorf an die Weinviertler Schnellstraße S 3 und dient auch der Aufschließung des neuen Betriebsgebietes von Wullersdorf.

Dadurch ist das Betriebsgebiet und der Bahnhof Hetzmannsdorf über die S 3 ohne das Befahren des Ortsgebietes von Wullersdorf erreichbar.

Die Grundaufbringung erfolgte durch die Marktgemeinde Wullersdorf im Zuge eines Zusammenlegungsverfahrens der Agrarbezirksbehörde.

Um den Wasserhaushalt durch die Versiegelung der Straße möglichst nicht zu beeinflussen wird das Niederschlagswasser über die angrenzenden Böschungen bzw. im Einschnittbereich über ein Versickerungsbecken in der unmittelbaren Umgebung gehalten.
Um die Spange möglichst ökologisch in die Umgebung einzubinden werde noch die Böschungen mit einer standortgerechten Wiesen-Saatgutmischung besämt. Im Nahbereich des Versickerungsbeckens werden Sträucher und Bäume gepflanzt.

Die Fahrbahnbreite wurde entsprechen dem heutigen Verkehrsstandard in einer Breite von 6,0 m ausgeführt.
Die Arbeiten an der neuen 775 m langen Spange Wullersdorf wurden in einer Bauzeit von rund 5 Monaten ausgeführt.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund € 550.000,- und werden vom Land NÖ getragen.

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